Nägeles Projektnews Juli 2012

Warum sind Projekt-Reviews wichtig und wie werden sie gestaltet?

Projekte sind häufig innovativ, dabei wird neues Wissen generiert und hilfreich im Projekt verwendet. Schade ist nur, wenn es danach verloren geht. Dann haben zukünftige Projekte nichts davon und müssen unter Umständen wieder mühsam Wissen erzeugen, das es schon gab. Deswegen sollte zum Ende eines Projektes immer ein Review durchgeführt werden, um Nachhaltigkeit zu sichern, bei größeren Projekten auch zum Ende von Projektphasen.

Idealerweise wird man einen Projektreview als moderierten Workshop gestalten, der im Normalfall mindestens einen halben Tag, häufig auch 1-2 Tage dauern kann:

  • Der Review hat einen Eröffnungsteil, der die Zielsetzung und Motivation deutlich macht und Spielregeln der Kommunikation für den Review sicherstellt.
  • Sodann werden Verbesserungspotenziale in der Projektdurchführung mit den Teilnehmern auf Moderationskarten gesammelt, an die Wände gepinnt und zu Clustern zusammengefasst.
  • Diese Cluster können dann beispielsweise mit einer Schwachstellenanalyse bearbeitet werden. Hierbei werden Schwachstellen mit Hilfe der Pinnwand-Methodik systematisch hinterfragt, auf ihre Tragweite hin analysiert, um dann Lösungen zu formulieren.

Einen größeren Projekt-Review habe ich zum Beispiel einmal für ein rund 30-köpfiges Projektteam durchgeführt. In 2 x 1,5 Tagen wurden mit jeweils 15 Personen alle im Projekt aufgetretenen Schwachstellen und Probleme systematisch erfasst, analysiert und dokumentiert. Am Ende wurde ein konsolidierter Aufgabenkatalog erstellt, der verschiedene Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung beinhaltete, so beispielsweise die Einführung von PM-Software.

Wie gehen Sie mit dem Thema Projekt-Review um? Haben Sie dazu Klärungsbedarf? Dann starten Sie doch eine kostenlose Anfrage an info@ulrich-naegele.de

Erfolgreiche Projekte wünscht Ihnen Ulrich Nägele.