Nägeles Projektnews Juni 2013

Wie bringt man Formalismus und Freiheitsgrade im Projektmanagement zusammen?

Unternehmen und Organisationen, die in größerem Ausmaß Projekte abwickeln, brauchen irgendwann ein Minimum an Standardisierung und Formalismus, beispielsweise die Vorgabe wichtiger Projektmanagement-Dokumente oder die Definition eines Projektbeantragungsprozesses. Gleichzeitig wird es wichtig sein, dem spezifischen Charakter von Projekten als komplexen Sonderaufgaben mit Limits immer mit dem notwendigen Maß an Maßschneidern und Freiheitsgraden wirklich entsprechen zu können.

Wie lassen sich beide Anforderungen verbinden? Die Antwort: durch flexible Standardisierung.

Was sich zuerst wie ein Widerspruch anhört, wird m. E. den Notwendigkeiten einer steigenden Professionalisierung im Projektmanagement letztlich erst gerecht. Ich empfehle z. B. Unternehmen zunehmend, nicht mehr auf umfangreiche Projektmanagement-Handbücher zu setzen, die wenige wirklich lesen werden, sondern einfache PM-Prozesse und Strukturelemente zu definieren. Projektleiter und deren Projektteams werden in diesem Rahmen dann dahingehend qualifiziert, dass sie sich

  • einerseits auf Eckbedingungen verpflichten, wie z. B. die Sitzungs-Protokollierung, das Setzen von Meilensteinen, zweigliedrige Objektstrukturen oder die Planungsdokumentation in einem einfachen Plan-Heft und
  • andererseits anstreben, sich im Team mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung selbst zu organisieren.

Haben Sie dazu Gesprächsbedarf? Dann starten Sie doch eine kostenlose Anfrage an info@ulrich-naegele.de

Erfolgreiche Projekte wünscht Ihnen Ulrich Nägele.